Entwicklungszusammenarbeit

Samstag, 18. Februar 2012

eine Farm in Afrika

Hardy Krügers Bericht über seine Farm und Lodge im Momella Land, dem heutigen Arusha Nationalpark, konnte ich vor Ort zu Ende lesen. Durch den direkten Bezug hatte das sehr viel Reiz. Die Lodge konnten wir aus der Ferne auch noch sehen und einige Fotos machen. Ansonsn war der Park schön waldig und einige Tiere haben wir am letzten Tag in Afrika auch noch sehen dürfen.
Vorher haben wir die meiste Zeit dazu verwendet, unsere PV Anlage auf und in der Schule am Kilimandscharo zu installieren. Nur wenig Zeit blieb für die Landschaftserkundung. Aber dafür konnten wir ausreichend Kontakte zur Bevölkerung aufbauen. Einige davon bleiben sicher noch lange erhalten.
Zum Glück hatten wir keine Unfälle und nur wenige kleinere körperliche Schwächen. Ale sind wieder wohlbehalten zu hause angekommen.
Jetzt bin ich wieder voll im Allag angekommen und habe mehr zu erledigen, als ich eigentlich schaffen möchte.
Pole Pole

Sonntag, 25. September 2011

es geht nach Tansania

Drei Tage noch, dann fliegen wir los. Selten habe ich mich vor einer Reise so viel über das Reiseland informiert und doch weiß ich unglaublich wenig. Die Unsicherheit und Aufregung ist deutlich zu spüren. Ich bin froh, vor der geplanten Schülerreise im nächsten Jahr durch diese Bildungsreise mit einer Studentengruppe mehr über Tansania zu erfahren. Wenn wir als Lehrer mit Schülern verreisen, dann haben wir doch eine gewisse Verantwortung. Unsere letzten Klassenfahrten nach Schweden und Dänemark waren zwar auch aufregend, aber europäisch. Was in Afrika auf uns wartet, ist mir vollkommen unklar.
Trotzdem freue ich mich über den (gesteuerten) Glücksfall, an solchen Aktionen neben der Schule teilnehmen zu können. Letzte Woche haben wir auch die Zusage einer größeren Spende für unser Tansania Projekt erhalten, so dass diese Schüleraktion zum Bau einer Solaranlage auch statt finden wird. Die Spende blieb zwar deutlich unter unseren Erwartungen. Wir müssen also die technische Realisierung etwas günstiger beschaffen als geplant. Die Gesamtleistung und Flexibilität muss so weit reduziert werden, dass das Geld reicht.
Weitere Gelder wollen wir nun noch von der Kirche (Reisekosten) und über den anstehenden Weihnachtsmarkt bekommen. Mal sehen, was dabei noch rein kommt.
Froh bin ich, dass die Arbeit der Schüler sich zu lohnen scheint. Seit über einem Jahr arbeiten sie außerhalb der Unterrichtszeit an diesem Projekt. Nun sieht es endlich so aus, als würden sie auch den Lohn kassieren und im Januar 2012 nach Tansania fliegen um Hilfe zu leisten.
See you

Sonntag, 26. Juni 2011

Beginn spannender Wochen

Heute Morgen sind unsere beiden Weißrussischen Mädchen angekommen. Ein polnischer Reisebus brachte Sie in die nächste Kleinstadt, wo sie dann auf die Gastfamilien aufgeteilt wurden. Unsere beiden kennen sich untereinander, weil sie zufällig in die gleiche Schule gehen. Beide sind zehn Jahre alt und somit in der sechsten Klasse, weil man in Weißrussland scheinbar mit fünf in die Schule kommt. Immerhin haben wir dieses schon herausbekommen.
Es ist nicht einfach für die Mädchen, denn sie sprechen kein Deutsch und nur sehr wenig Englisch, was sie immerhin seit zwei Jahren in der Schule lernen.
Wir sprechen kein Russisch und die kyrillischen Schriftzeichen der Wörterbücher sind uns auch noch nicht geläufig. Die Aussprache ist für meine Begriffe schwer zu lernen.
Unsere Gäste sind das erste Mal im Austauschprogramm, so dass sie noch keine eigenen Erfahrungen damit haben. Wie verhält man sich in einer Gastfamilie, wenn man die Sprache und die Lebensgewohnheiten nicht kennt? Wie würden wir uns verhalten? – Einen kleinen Eindruck werde ich wohl im Herbst gewinnen, wenn ich nach Tansania fliege – Aber das ist doch noch was ganz anderes.
Eine spannende zweite Beobachtung ist an unseren Kindern zu machen. Wie viel Scheu haben diese, sich mit fremden Kindern auseinander zu setzen? Wann überwinden sie die Sprachbarriere? Die ersten Stunden sind um, ein erstes Mittag gegessen und die Kinder haben ein Würfelspiel gespielt und erkunden gerade den Garten.
Gleich können sie eine Entspannung erfahren und sich mit zwei weiteren Gastkindern unterhalten, die in der Nähe untergebracht sind. Wir fahren dort jetzt zum Kaffee trinken hin.
Und ich sitze mal wieder in letzter Minute und ohne viel Motivation am Schreibtisch um noch eine Aufgabe für den morgigen Unterricht aufzuarbeiten.
See you

Dienstag, 3. Mai 2011

Entwicklungshilfe entwickelt sich schwierig

heute waren der zweite Vorsitzende und ich erneut beim Notar. Leider hat unser Verein aufgrund von Formfehlern in der Satzung noch keinen Eintrag im Vereinsregister. Wozu braucht man eigentlich einen Notar, wenn dadurch formale Fehler nicht verhindert werden? Die Zeit verfließt und wir kommen mit dem Sammeln der Spenden wesentlich langsamer voran als gehofft. Morgen werden wir die Werbung für den Sponsorenlauf beginnen. Am 21. Juni soll dieser starten. In Grundschulen funktioniert diese Konzept ganz gut. Allerdings sind unsere Schüler alle "Heranwachsende" und somit wahrscheinlich schwerer dafür zu begeistern, sich einen Sponsor für eine Laufveranstaltung zu suchen.
Erschwerend kommt hinzu, dass fast alle Vereinsmitglieder zum Termin des Laufes im Praktikum sind. Ob die Betriebe die Schüler wohl frei stellen? Ob sie womöglich sogar etwas spenden?
Um was geht es eigentlich mag sich der Leser fragen. Mehr auf den Web Seiten der Schüler: tansania Zukunft durch Sonne
see you

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