Allgemein beruflich

Dienstag, 14. Oktober 2014

zweiter Ferientag

So, endlich geht es mir wieder besser. Ich denke, dass es vielen Berufstätigen so geht wie mir. Die ersten zwei bis drei Tage im Urlaub nimmt sich ein Virus des Körpers an und zwingt einen in das Bett. Ich habe mich daran allmählich gewöhnt und nehme mir zu Beginn der Ferien nichts mehr vor. Überrascht war ich jedoch im Sommer, da fiel dieser Part aus. Das lag wohl am Stress, den wir mit unseren Mietern und der daraus erfolgenden Bauaktivität hatten. Stress schützt meinen Körper halt auch.
Immerhin habe ich jetzt auch die erste Klausur korrigiert bekommen. Eine liegt noch auf dem Tisch und drei weitere muss ich noch erstellen um sie im November schreiben zu lassen. Für Heute aber reicht es. Ich gehe lieber auf die Baustelle oder in meine kleine Werkstatt zum Basteln.
schöne Ferien

Samstag, 26. Oktober 2013

bloggen fehlt mir

Es ist schon erstaunlich, aber mir fehlt es tatsächlich, dass ich nicht mehr regelmäßig meine Gedanken aufschreibe. Warum ich es nicht mache? Weil ich mir die Zeit dafür nicht nehme.
Als Lehrer mit Privatleben setze ich oft die Prioritäten anders. Sobald ich vor dem Rechner sitze wird gearbeitet, damit die Zeit mit den Kindern oder dem Anwesen nicht zu kurz kommt. Mache ich etwas privates, dann meist nicht mehr am Rechner. Tagebuch von Hand zu schreiben fiele mir auch gar nicht ein.
Im Momenet ist wieder die besonders "schlimme" Zeit. Die Herbstferien sind seit einer Woche vorbei und alle Menschen, mit denen man zu tun hat kommen an und wollen schnell ein Problem gelöst sehen. Ich weiß nicht warum auch Mitarbeiter anderer Branchen als Lehrer immer nach den Ferien so aktiv sind wie wir.
Diese Woche war so voll mit Terminen und Schreibkram, dass ich mich kaum an die Ferien erinnern kann. Alle privaten Aktivitäten wurden vergessen. Alle in den Ferien begonnenen Aktivitäten nur noch sporadisch weiter geführt. Die Kinder sind verwundert, warum der Papa plötzlich nicht mehr so lange zuhören oder mitspielen will. Das macht mich etwas traurig.
So, nun schnell hier beenden, denn ich muss gleich wieder los. Für unseren Schulverein einige Transporte durchführen. Schönen Samstag noch.

Mittwoch, 4. Januar 2012

und wieder ein Tag ohne Schulvorbereitung

Es war ja zu erwarten, dass am Tag der Kindergeburtstagsfeier nicht viel für die Schule erledigt werden kann. Der Traum, in der nächsten Woche mit vorbereitetem Unterricht für die Zeit bis Ostern zur Arbeit zu gehen platzt. Wahrscheinlich werde ich nicht einmal die Stoffverteilung fertig bekommen. Nachmittags am PC erreichte mich gleich wieder eine freundliche Mitarbeiterin unserer Exportfirma und hatte eine weitere Frage. Diese ließ sich bis dato auch vom Zoll nicht beantworten. Die Damen und Herren beim Zoll sind zwar nett und erreichbar, aber oftmals wissen die auch nicht weiter, wenn es um die Ausfuhr geht. Einfuhren zu verarbeiten, da sind sie sicher besser. Nehme ich an.
Nebenbei war die erste Mail eine aus Tansania, von einem Rafiki, der uns ggf bei der Zollabfertigung helfen wird. Er braucht auch noch einige Dokumente. Also wieder ausfüllen, forschen, schreiben, versenden und schon war der Abend da. Ein Kollege steht vor der Tür, mit dem ich trotz lockerer Verabredung eigentlich nicht mehr gerechnet habe. Eine weitere Stunde geht ins Land. Jetzt muss zu Abend gegessen werden, ok, mit Kindern und einem Gastkind dauert das. Kaum am PC ist meine Motivation für Unterricht Gestaltung gleich Null. Zum Glück habe ich alle Korrekturen hinter mir, nur zwei Klassenarbeiten müssen noch erstellt werden, damit die Noten bis zum Monatsende fertig werden können.
Jetzt noch der Hilferuf der Frau, weil eines der Kinder ein Kabel am Fernseher abgerissen hat, sicher nicht mit Absicht, denn Fernseher sind wichtige Geräte. Also muss ich entweder mit der Schlechten Laune der besseren Hälfte leben oder gleich mal den Elektriker rauskramen und basteln.
Morgen habe ich einen Pressetermin und vorher eine Verabredung mit einer Fachfrau für Export. Mal sehen, wie ich diese Nacht so schlafe.
Kwaheri

Samstag, 31. Dezember 2011

Satt einen Blogeintrag schreiben

Heute ist der vorerst letzte Schlemmertag. Ich stand gestern auf der Waage, direkt nach meinen Töchtern. Diese beiden sind noch in einem Alter wo sie sich über Kilos freuen, ich hingegen war erschrocken. Die letzten Wochen mit Wein, Bier, Naschkram und gutem Essen bei viel Stress haben einen ordentlichen Speichervorrat aufgebaut. Jetzt könnte ich hoffen, in Tansania wieder einiges zu verlieren. Aber statt dessen werde ich morgen beginnen, weniger zu essen und keinen Alkohol ohne gesellschaftlichen Anlass mehr zu trinken. Dann sollte in sechs Wochen die Waage wieder normal anzeigen dürfen. Normal ist bei mir leider schon etwas zu viel - aber immerhin mit Wohlfühlcharakter.
In Ferien komme ich immer wieder zum Nachdenken. Das ist auch gut so. Es entstehen neue Unterrichtsideen und auch andere, sogar private Ideen. Nach den ersten vier Jahren Schule denkt man schon mal darüber nach, ob das die nächsten 22 Jahre so weiter gehen wird. Welche Veränderungen ergeben sich in so einem Lehrerleben im Laufe der Zeit? Mal einen neuen Beruf ausbilden, gelegentlich neue Fächer unterrichten und manchmal neue Methoden ausprobieren - ok. Dann sind da noch die ständig wechselnden Schüler - was an beruflichen Schulen aber irgendwie gar nicht so wichtig ist, denn man hat eh immer mit vielen verschiedenen Schülern zu tun, die man jeweils selten sieht. Sie sind quasi immer neu.
Gestern habe ich noch spät den Rest von "nur die Ruhe" gesehen und muss sagen, dass viele der Pointen auch für den Wipo Unterricht taugen können. Mal sehen, wie ich das einbauen kann. Ich finde Nuhr immer besser.
So, jetzt nur noch mal einen Stoffplan für "Regenerative Energietechnik" schnitzen. Problem dabei: eine Klasse, fünf Lehrer im gleichen Lernbereich auf 450 Stunden im Jahr verteilt. Das wird eine lustige Abstimmerei.
Pole Pole

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Lehrer haben Zeit

Die letzten 20 Tage habe ich keinen Beitrag verfasst. Ich habe mir die Zeit dafür einfach nicht genommen. Gestern erst musste ich mir sagen lassen, dass wir Lehrer doch immer so viel Zeit haben und sie sich wundere, warum wir denn immer jammern. Stimmt - ich höre auf zu jammern. Das meiste, was wir in der Zeit tun ist ja eh Hobby. Oder bekommt jemand die Stunden bezahlt, die wir vor dem PC und am Schreibtisch sitzen?
Allerdings ist auch richtig, dass wir einen tollen Job haben, der Freiräume für Projekte gibt. Unser Tansania Projekt ist in anderen beruflichen Zusammenhängen wohl deutlich schwerer zu schaffen. Dafür geht mir derzeit auch extrem viel, zu viel? Zeit drauf.
Immerhin habe ich heute die letzte Klassenarbeit durchgesehen und auch schon die ersten Halbjahreszeugnisnoten fertig (Blockunterricht sei Dank). Den ersten neuen Stoffverteilungsplan konnte ich auch schon beginnen. Mal sehen, was meine beiden Kollegen zu der Einladung für die Besprechung dazu während der Ferien sagen ;)
Morgen werde ich mich wieder einer Tochter widmen, denn es steht die letzte Geburtstagsfeier dieses Jahr an. Hier hat der Lehrerberuf den eindeutigen Vorteil, dass ich immer Zeit habe den ganzen (Geburts-) Tag mit dem Geburtstagskind zu verbringen. Gute Planung: Frau und Kinder haben immer in den Ferien ihre Ehrentage - ich meist auch :)
Kwaheri

Samstag, 10. Dezember 2011

Klausuren korrigieren

Eine der aus meiner Sicht sinnlosesten Arbeiten des Lehrerdaseins ist es, Klausuren zu korrigieren. Leider sind wir dazu ja verpflichtet. Wenn man alten Kollegen zuhört, komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass Klausuren nur verhindern sollen, dass die Note im Zeugnis angefochten werden kann. Was sagen denn diese Leistungsnachweise über die Leistungsfähigkeit aus? Nicht allzu viel. Ich werde jedenfalls selten überrascht über die Ergebnisse. Meist gleicht das Ergebnis dem Bild im Unterricht. Außerdem ist die Notenverteilung stark von der Fragestellung abhängig. Ich behaupte, dass ich in der gleichen Klasse zum gleichen Thema nach gleichem Unterricht zwei verschiedene Verteilungen der Leistungsbewertungen erreichen kann. Gerade bei Auszubildenden gibt es die Schüler, die aus "alter" Schulzeit das auswendig Lernen gewohnt sind und die, die dieses nie lernen wollten. Wenn ich also praktische Fragen stelle, die sich aus den erlernten Zusammenhängen ermitteln lassen, ohne vorher mindestens ähnlich im Unterricht aufgeschrieben worden zu sein, dann schneiden die "guten" Schüler plötzlich schlechter ab als die anderen.
Natürlich gibt es immer einen Teil der Getesteten, die davon unabhängig gut oder schlecht abschneiden. Aber auch die kenne ich vorher.
Bleibt also der recht hohe Zeitaufwand der Korrekturen. Ich muss wohl mal sehen, dass ich nicht mehr so viele verschiedenen Klassen zu unterrichten habe, dann wird die Klausurenanzahl geringer.
Pole Pole

Montag, 21. November 2011

guter Wochenstart

Ich habe ausschlafen dürfen, in Ruhe gefrühstückt und der erste Anruf bei unserem Tansania Hauptsponsor war erfolgreich. Der Technik Lieferant gibt auch positive Rückmeldung über weitere, nicht teurere, Verbesserungen und so bleibt nur noch zu hoffen, dass mein notwendiges Gespräch mit dem Finanzamt auch nicht schlecht verläuft.
So kann die Woche starten.
Gestern Abend, bei einer guten Flasche Wein, war mehr Stress, denn eines meiner wichtigsten Medien, der PC, scheint zu spinnen. Das ist ärgerlich weil sehr zeitraubend :(
Im Moment kann ich nicht mehr auf Kartenleser und Digitalkameras zugreifen. Auf dem anderen PC lässt sich das neue Antivir nicht installieren und ich habe diese Woche jeden Tag Termine bis spät abends. Mal sehen, wie das nebenbei zu regeln sein wird.
Jetzt werde ich schnell ;) mal die Klausur für nächste Woche entwerfen, damit ich diese Woche weiß, worauf sich die Schüler einstellen müssen. Irgendwie bin ich immer noch nicht der Typ Lehrer, der immer wieder die gleichen Klausuren schreiben lässt. Diesmal sogar mit dem Grund, dass ich das Thema Globalisierung und Entwicklungszusammenarbeit in dieser Form das erste Mal durchnehme.
Danach eine alte Klausur benoten und den morgigen Tag planen. Viel zu erledigen und nebenbei Chauffeur für die "Kleinen" spielen. Schule ist erst wieder morgen :)
Kwaheri

Sonntag, 6. November 2011

Wochenende zuende

Sonntag Abend, der PC läuft und ich mag nicht mehr weiter arbeiten. Auf meinem Anrufbeantworter ist noch ein Wunsch eines Kollegen - soll ich den noch abhören oder lieber nicht?
Heute Früh konnte noch schnell eine Klassenarbeit für Dienstag erstellt werden. Diesmal auch so, dass die Korrektur danach nicht so lange dauern wird - hoffe ich ;)
Morgen haben wir noch die Gelegenheit, für diese Arbeit zu üben und ein wenig Neues einzuführen, danach sind die Schüler erst im Januar wieder bei uns. Die Abstände bei diesen Blockunterrichten sind sehr lang. Fast immer liegen Ferien dazwischen. Aber irgendwie geht das auch.
Heute waren wir mal länger bei Freunden und womöglich haben wir ein Auto gekauft. Damit wird das Generve zu hause deswegen einige Zeit verschwinden. Zumindest bis das neue alte Auto seinen Dienst quittiert ;) Größer aber deutlich älter für die kurzen Strecken. Wenn es zwei Jahre hält ist es gut.
Nach dem Besuch wollte ich eigentlich noch zwei nach geschriebene Klausuren sichten und bewerten, aber ich hatte dann doch mehr Freude an der Recherche im Internet. Jetzt weiß ich eine ganze Menge mehr über Windkraftanlagen. Auch steht die Unterrichtsidee und Ziele zu diesem Thema auf ordentlichen Füßen. Meine Hilfsdatei und viele Bilder und Skizzen sind auf der Festplatte. Damit kann ich dann morgen anfangen den konkreten Unterricht zu erstellen. Dienstag geht er dann ja erst los :)
Ein neues Thema ist immer wieder spannend. Mal sehen was ich morgen in unseren Schränken so als Anschauungsmaterial finden und zweckentfremden kann.
Pole Pole

Sonntag, 30. Oktober 2011

typischer Lehrersonntag

Der Tag vergeht immer sehr schnell und heute Abend wusste ich einer Freundin am Telefon nicht einmal zu sagen, ob wir hier heute gutes Wetter hatten oder wie bei ihr Regen. Ich habe gar nicht raus geschaut und war auch nur im Hause. Vornehmlich im Büro. Die Kinder haben bei Oma oder mit Freundin gespielt, die Frau war auf Flohmärkten und ich habe eine GMK Klausur und einen Satz Praktikumsberichte bewertet.
Nebenbei musste auch noch ein Projektantrag überarbeitet und eine Kalkulation für die nächste Exkursion neu berechnet werden. Einige Mails an Dienstleister sorgen dafür, dass morgen die Arbeit daran weiter gehen kann, denn einige Zahlen (Kosten) fehlen mir noch. Wie bekommt man eine größere Anzahl Personen mit einem gemeinsamen Flugzeug zum Kilimandscharo Und wie bekommen wir dann auch noch Solarmodule mit einem Gewicht von 400 kg dort hin? Das wie ist eigentlich klar, der Preis aber noch unklar.
Jetzt werde ich gleich Feierabend feiern und die Füße hoch legen. Ein Bierchen sei mir gegönnt, bevor die Nacht den nächsten Arbeitstag schnell herbeischaffen wird. Morgen habe ich glücklicherweise nur vier Stunden Unterricht und kann danach entspannt den Dienstag vorbereiten.
Pole Pole

Freitag, 28. Oktober 2011

Erste Woche geschafft

Eine Woche voller Arbeit, aber ich habe einen Woche lang die entspannte und ruhigere Herangehensweise der Tansanier auch in der Schule durchgestanden. Trotzdem war der Unterricht ganz gut und viele Korrekturen sind auch erledigt.
Die GMK Klausur habe ich gerade begonnen und werde wohl am Sonntag damit durch sein, denn morgen zieht eine gute Freundin um und ich darf schleppen ;)
Fontane ärgertr mich schon wieder, denn ich finde auch dieses kleine büchlein recht langatmig und langweilig. Vermutlich werde ich doch lieber den neuen, guten Reiseführer über Tansania zur Abendlektüre heranziehen.
Unsere Vereinsmitglieder haben den Schock gestern recht ordentlich verdaut. Die Kosten für die Reise und Technik werden wir nicht vollständig aus unserem Budget begleichen können. Jeder muss eine nicht unerhebliche Zuzahlung leisten, damit er/sie mitkommen kann. Aber einige Anträge und der nächste Weihnachtsmarkt stehen noch zur Spendengewinnung an. Die Chance, im Januar starten zu können ist jedenfalls real.
Pole Pole

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