Dienstag, 14. Oktober 2014

zweiter Ferientag

So, endlich geht es mir wieder besser. Ich denke, dass es vielen Berufstätigen so geht wie mir. Die ersten zwei bis drei Tage im Urlaub nimmt sich ein Virus des Körpers an und zwingt einen in das Bett. Ich habe mich daran allmählich gewöhnt und nehme mir zu Beginn der Ferien nichts mehr vor. Überrascht war ich jedoch im Sommer, da fiel dieser Part aus. Das lag wohl am Stress, den wir mit unseren Mietern und der daraus erfolgenden Bauaktivität hatten. Stress schützt meinen Körper halt auch.
Immerhin habe ich jetzt auch die erste Klausur korrigiert bekommen. Eine liegt noch auf dem Tisch und drei weitere muss ich noch erstellen um sie im November schreiben zu lassen. Für Heute aber reicht es. Ich gehe lieber auf die Baustelle oder in meine kleine Werkstatt zum Basteln.
schöne Ferien

Montag, 13. Oktober 2014

satire an der Grenze

Tillmann Birr lese ich das erste Mal. Gesehen oder gehört habe ich diesen Kabarettisten vorher auch nicht. Wie so viele Bücher lese ich auch dieses lediglich zum Einschlafen um den Tag aus den vorderen Gehirnregionen zu verdrängen.
Diese kurzen Geschichten sind manchmal wirklich leicht verständlich und manchmal sehr schwer. Einiges erkenne ich am Leben eines Studenten wieder, anderes bleibt mir fremd. Am Rande der Erträglichkeit finde ich viele Beschimpfungen, bei denen ich nicht ganz sicher bin, ob Herr Birr das womöglich doch ernst meint. Ich hoffe nicht.
Satire ist was Schönes. Ich denke, ich wage einen zweiten Versuch und lese noch ein Buch von ihm.
Schöne Ferien

Schade, viele Schüler brauchen Misserfolg zum Starten

Und wieder einmal sind neue Schüler da. Wieder einmal denken sie, es gehe so weiter wie auf der letzten Schule. Doch das Gymnasium, wenn auch das berufliche, tickt anders. Die erste Klausur zeigt wieder, dass alles gute Zureden, sich Hintergründe zu merken und Zusammenhänge darstellen zu können wichtig ist. Selbst die mitgebrachten Formelsammlungen der Schüler sind teilweise so lapidar zusammengestellt, dass sie nicht helfen.
Aber, auch das hoffentlich wie immer, der Schock rüttelt für das nächste Vierteljahr wach.
Ich bin sicher nicht der Lehrer, der einen neuen Weg findet, bei dem Schüler gleich voll durchstarten. Aber hoffen darauf tue ich jedes Mal wieder.
Schöne Ferien

Freitag, 8. November 2013

Krank geschrieben

Nein, ich habe nicht so lange geschrieben bis ich krank bin. Es überfiel mich nachts um Eins und ich konnte mich nicht wehren. Mein Arzt spricht von einem Virus, mit dem der Körper selber fertig wird. Seit gestern geht es auch wieder ganz gut, so dass ich endlich wieder lesen und schreiben mag. Zuvor zwei Tage nur Radio hören und TV gucken ist echt anstrengend. Immerhin gibt es mehr als nur einen interessanten Sender auf dem Satelliten, die keine Geschichten erzählen. Ich genoss den gesamten Dienstag BR Alpha, diesen Bildungskanal konnte ich danach nur empfehlen. Ich freute mich auf den nächsten entspannten, lehrreichen Alpha Tag und war enttäuscht, das viele Beiträge des Vortages nur wiederholt wurden. So gut waren die dann auch wieder nicht.Also quer durch die öffentlich rechtlichen Zusatzkanäle zappen und an diversen Bildungsfernsehwiederholungen hängen bleiben. Man nennt das glaube ich informelles Lernen. Jetzt weiß ich endlich mehr über die ersten Atombomben, den Aufbau des Weltalls, die Entstehung und daqs Ende von Sternen kann ich in groben Zügen beschreiben, ich sah zu, wie Zehntklässlern (Dreiergruppe ;)) das Zusammenfassen von Texten beigebracht werden könnte. Außerdem war es letzte Nacht, ich konnte mal wieder keinen Schlaf finden, weil ich den halben Tag nur döse, interessant zu erfahren, dass die erste gelungene Herztransplantation am Menschen in Südafrika statt fand. Hätte ich das je gewusst oder auch nur erahnt? Nein.
Seit gestern geht es wieder so weit gut, dass der Fernseher aus bleiben kann und Klassikradio den Tagesbegleiter spielt. Entspannte Musik, interessante Kurzbeiträge und wenig Werbung unterstützen die ersten beruflichen Arbeiten am PC. Der Beruf hat mich wieder, jedoch noch nett entspannt, so dass langwierige Arbeiten wie das Formulieren einer Gemeinschaftskunde Facharbeit möglich wurde.
Heute Morgen erfuhr ich auch noch was fracking (Hydraulic frackturing) ist, gut, das wusste ich schon. Aber die interessante Unterrichtsleitende Frage wurde auch gestellt: „Ist es uns möglich das fracking in Deutschland zu verhindern?“ Ich denke Nein. Was möglich ist, das wird auch getan, sofern es irgend einem Wirtschaftsriesen oder der Steuerkasse dient. Nur kleine Projekte können scheitern große Dinge, die für einige Jahre den Gaspreisanstieg um 1 Cent reduzieren müssen getan werden, denn sonst könnte der Normalbürger seine Hamburger ja nicht mehr bezahlen, weil 4 Euro mehr Heizkosten anfallen. Hamburger, ein weiteres Thema, über das ich viel gesehen habe, die letzten Tage. Mehr davon vielleicht später. Nur so viel, ich, ein Fleischliebhaber denke ernsthaft daran Vegetarier zu werden. Was wir Menschen aus falsch angewendeter Sparsamkeit mit unserer Nahrung tun ist unglaublich.
Bis bald

Samstag, 26. Oktober 2013

bloggen fehlt mir

Es ist schon erstaunlich, aber mir fehlt es tatsächlich, dass ich nicht mehr regelmäßig meine Gedanken aufschreibe. Warum ich es nicht mache? Weil ich mir die Zeit dafür nicht nehme.
Als Lehrer mit Privatleben setze ich oft die Prioritäten anders. Sobald ich vor dem Rechner sitze wird gearbeitet, damit die Zeit mit den Kindern oder dem Anwesen nicht zu kurz kommt. Mache ich etwas privates, dann meist nicht mehr am Rechner. Tagebuch von Hand zu schreiben fiele mir auch gar nicht ein.
Im Momenet ist wieder die besonders "schlimme" Zeit. Die Herbstferien sind seit einer Woche vorbei und alle Menschen, mit denen man zu tun hat kommen an und wollen schnell ein Problem gelöst sehen. Ich weiß nicht warum auch Mitarbeiter anderer Branchen als Lehrer immer nach den Ferien so aktiv sind wie wir.
Diese Woche war so voll mit Terminen und Schreibkram, dass ich mich kaum an die Ferien erinnern kann. Alle privaten Aktivitäten wurden vergessen. Alle in den Ferien begonnenen Aktivitäten nur noch sporadisch weiter geführt. Die Kinder sind verwundert, warum der Papa plötzlich nicht mehr so lange zuhören oder mitspielen will. Das macht mich etwas traurig.
So, nun schnell hier beenden, denn ich muss gleich wieder los. Für unseren Schulverein einige Transporte durchführen. Schönen Samstag noch.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Krankheit gewinnt doch

Eine liebe Freundin hat sich für einen Kurzbesuch angekündigt. Wir freuten uns und haben drei sehr gemütliche entspannte Tage verbracht. Die Sonne schien, die Kinder verstanden sich super miteinander und wir konnten viel quatschen. Der Stress wurde deutlich weniger und wie es dann vorhergesagt wurde, kam die Sommergrippe. Am Tag der Abreise hatte ich Fieber und heftige Schmerzen bis zu Koordinationsproblemen. Schlafen ging nicht mehr, Lesen war eine Qual und Fernsehen sprengte den Kopf. Ich hasse es, wenn der Körper einen komplett still setzt.
Na ja, nun geht es langsam wieder aufwärts. Leider ist dadurch aber viel Arbeit liegen geblieben. Zu hause wird sie auch liegen gelassen, nur das Nötigste wird erledigt. Aber für das neue Schuljahr muss schon noch einiges vorbereitet werden. Mindestens die Stoffverteilung der verschiedenen Klassen muss ich noch erstellen, die Inhalte werden oft später erstellt.
Es gibt hier auch Ausnahmen, so wie heute, wo ich mich nur Stundenweise konzentrieren kann. Da nutze ich das Internet für Recherchen, die mich auch ohne Schule interessieren würden. Daraus wird dann schnell mal die aktuelle Stunde zur Bundestagswahl. Zeit gespart, Interesse gestillt. So kann das Arbeiten Spaß machen.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Urlaub macht krank

Was wir schon immer wussten: Arbeiten ist gesund. Wer Arbeit hat lebt länger als dauerhaft Arbeitslose. Das trifft nicht nur in der sogenannten Dritten Welt zu sondern auch in den aus eigener Sicht "Entwickelten Welt". Nun kann man seinen Körper nicht beschummeln, der benimmt sich manchmal einfach falsch – aus sicht des Gehirns und seiner Gedankenwelt. Jetzt habe ich seit drei Tagen Unterrichtsfrei und davor schon zwei Tage Wochenende und mir geht es schon wieder schlecht. Dabei mühe ich mich, meinem Körper nicht den Anschein zu geben, er habe Zeit für eine Krankheit. Ich sitze am Schreibtisch und bastle an komplexen Formularen und Anforderungen um eine Förderung vom BMZ zu bekommen, dazwischen wird die Werkstadt aufgeräumt, die Wohnung geputzt und der Rasen gemäht. Kinder betreuen und Essen kaufen und kochen ist dann eher als Freizeit anzusehen. Und trotzdem, kein Unterricht, keine erwartungsvollen Schüler, die ohne mich Lehrer Langeweile hätten und schon geht es los. Kopfschmerzen, Verspannung, Schwindelgefühl und seit gestern auch noch Sodbrennen. Was soll das?
Ich werde jedenfalls nicht nachgeben, ich arbeite weiter bis mein Körper endlich versteht, dass Arbeit gesund macht.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Zwei Tage bis Ferienbeginn

Der schönste Tag im Leben eines Lehrers ist der letzte Schultag vor den Sommerferien, nachdem die Schüler gegangen sind. Man hat noch keine Ferien (korrekt natürlich "unterrichtsfreie Zeit") ;) aber auch keinen Unterricht mehr. Selbst die Vorbereitungspflicht für den nächsten Tag ist vergessen.
Wir feiern diesen Nachmittag und Abend darum traditionell mit den Kollegen und ehemaligen Kollegen ausgiebig.
Nur wenige Kollegen sehen dies übrigens als unwichtiger an, als sofort am Freitag Abend in den Urlaub zu fliegen. Als wenn die Sommerferien (tschuldigung) nicht eh schon lang genug wären.
Ich genieße da doch lieber das Aufräumen und Sortieren der letzten Wochen, die auf meinem Schreibtisch (und daneben) liegen. Manchmal, eigentlich immer finde ich auch etwas, was schon längst erledigt werden hätte müssen.

Dienstag, 3. April 2012

die Zeit rast dahin

endlich Ferien. Ich habe die Hoffnung, möglichst viele offene Arbeiten beenden zu können um den nächsten Unterrichtsblock entspannter abarbeiten zu können. Das war doch etwas viel in der letzten Zeit.
Immerhin schaffe ich Freiräume. Den Vorsitz des Fördervereins werde ich nicht annehmen, das macht meine Frau ;)
Von alten Dingen trenne ich mich zunehmend. Der Alfa steht zum Verkauf, der Mustang ist verkauft und soll diese Woche abgeholt werden. Der Trabi ist überraschend gestern auch weggegangen. Jetzt muss ich nur noch die beiden Drehstrommotoren loswerden, die einmal sein Antrieb werden sollten.
Stat dessen habe ich ein Dreirad bestellt, mit dem ich zukünftig zur Schule radeln will. Die Spritpreise und meine mangelnde Kondition haben mich überzeugt.
Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Kosten kommen sicher noch bezüglich geeigneterer Kleidung bei Sturm und Regen auf. Wir werden sehen
Kwaheri

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